Holzstapel–Posse findet ein gutes Ende

Nach den langjährigen Auseinandersetzungen um den inzwischen international bekannten Holzstapel am INSELHOTEL Potsdam haben die Potsdamer Stadtverwaltung und der Geschäftsführer Herr Burkhard Scholz einen Vergleich erzielt.

Als symbolischen Akt für die Einigung wurde am Montag, den 09.11.2020 ein Holzscheit an den Baubeigeordneten Bernd Rubelt überreicht und bei der gemeinsamen Pressekonferenz erklärt, dass man zukünftig gemeinsam über Lösungen diskutieren werde. Denn die einmalige Lage des Hauses am Landschaftsschutzgebiet sowie die wirtschaftlichen Interessen eines Tagungs- & Wellnesshotels müssen immer wieder abgewogen und neu entschieden werden.

Pressekonferenz am Holzstapel

Schon Jahre zuvor gab es immer wieder Probleme bei Bauanträgen über die Frage, ob das Hotelgrundstück im Innen- oder Außenbereich liegt. Welche eine wichtige Bedeutung für die Bewilligung von Bauanträgen hat. Zusammen mit dem Baubeigeordneten Bernd Rubelt, dem Vorsitzenden des SVV Dr. Wieland Niekisch, dem Pressesprecher Jan Brunzlow und reichlich Vertretern von Presse, Rundfunk und Fernsehen wurde sich auf eine zukünftig konstruktive Verhandlungsbasis geeinigt.

Um die vergangenen Probleme nicht wieder aufleben zu lassen, hat der Baubeigeordnete Bernd Rubelt zugesagt, dass im Rahmen eines Bebauungsplanes die Frage nach der Art der Nutzung, die Festlegung des Innen- bzw. Außenbereiches sowie die Einbindung des Landschaftsschutzes geklärt werden solle.

Holzstapel-Rückblick

Die Bauverwaltung forderte zunächst einen Bauantrag für den Holzstapel, weil dieser durch seine eigene Schwere mit dem Boden verbunden ist sowie eine Geldstrafe von € 1200. In diesem Zusammenhang drohte die Stadtverwaltung bei einer Nichterfüllung mit einer Haftstrafte. Aus diesen Gründen musste sich Herr Scholz mit rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen. Gute Unterstützung erhielt er dabei von regionalen und internationalen Journalisten, dem Rundfunk und den Fernsehanstalten. Eine kräftezehrende Auseinandersetzung mit der Stadtverwaltung nahm ihren Lauf. Dabei ist es Herr Scholz besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Auseinandersetzung um den Holzstapel nur um die Spitze des Eisberges handelt. Dabei war es völlig nebensächlich wo das Brennholz auf dem Gelände gestapelt werden sollte. „Darum ging es nicht“, so Herr Scholz. Vielmehr wollte er hiermit auf die Willkürlichkeit der Behörde aufmerksam machen. Der Bürger kann erwarten, dass die in den Gesetzen festgelegten Ermessungsspielräume genutzt werden um langjährige rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Dabei ist es völlig klar, dass die naturnahe Lage des Hauses spezielle Lösungen fordert und diese besondere Umgebung gilt es auch in Zukunft zu schützen. Aber dafür müssen von der Verwaltung eben auch nachvollziehbare Gründe im Sinne des Gesetzes kommuniziert werden. Vor der Androhung von Strafen ist eine Aussprache mit pragmatischen Lösungen häufig zielführender.

Diese Gesprächslosigkeit konnte glücklicherweise nun mit Hilfe des Baubeigeordneten Bernd Rubelt und dem Vorsitzenden des SVV Dr. Wieland Niekisch überwunden werden. Und so werden auch noch die offenen Fragestellungen rund um die Poolabdeckung des genehmigten Außenpools sowie dessen Einzäunung mit Metall-Glas-Elementen, welche zur Verkehrssicherheitspflicht des Betreibers aufgestellt werden mussten, geklärt. Auch gibt es bereits positive Lösungsansetzungen wie der Baubeigeordnete und der Hoteldirektor gemeinsam berichteten. Im Rahmen eines Bebauungsplanes sollen diese Themen auch ein gutes Ende finden.

Ende gut alles gut?

Der Anfang ist gemacht und eine positive Diskussionsgrundlage wurde nun geschaffen und das lässt das INSELHOTEL Potsdam positiv in die Zukunft schauen. Denn ganz im Zeichen dieses wunderbaren Erholungsgebietes werden sicherlich noch einige besondere Ideen für unsere Besucher umgesetzt.

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Silke Kurzmann

Silke KurzmannReservierungsleiterin

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