VIELSEITIGKEIT IM INSELHOTEL POTSDAM – VON DER FERKELJAGD BIS ZUM BESUCH DER KANZLERIN

Ein Praktikum im INSELHOTEL Potsdam überzeugte sie davon, nach ihrem Studium zur Eventmanagerin zurückzukehren. Seit 2012 ist Frau Geyer nun im Veranstaltungsbüro tätig und erlebt seitdem die außergewöhnlichsten Gästewünsche. Die meisten davon kann sie erfüllen.

Steckbrief 

Name, Vorname: Geyer, Christin

Alter: 28 Jahre

Wohnort: Beelitz

Beruf: Veranstaltungsleiterin

im Hotel seit: 2012

Interview 

Mit einem dreimonatigen Praktikum im INSELHOTEL Potsdam hat Ihre Laufbahn hier angefangen, ehe Sie nun seit 2012 fest hier im Veranstaltungsbüro arbeiten. Wie sind Sie damals auf das INSELHOTEL Potsdam aufmerksam geworden?

Frau Geyer: Ich komme ursprünglich aus Luckenwalde, habe während der damaligen Zeit mein Studium in Dresden absolviert. Das Praktikum war damals eine gute Gelegenheit in die Heimatregion zurückzukehren. Nach den drei Monaten war es dann um mich geschehen. Ich wusste, dass ich nach dem Abschluss im INSELHOTEL Potsdam arbeiten wollte.

Welche Gründe haben damals dazu geführt, dass Sie unbedingt zurückkehren wollten?

Frau Geyer: Für mich persönlich hat das INSELHOTEL Potsdam die perfekte Größe. Es bietet genügend Freiräume, um auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen. Ein großes Hotel kam für mich nicht in Frage. Zudem bieten der großzügige Außenbereich und die vielen Räumlichkeiten unglaubliche Möglichkeiten, um unvergessliche Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

Diese Möglichkeiten wissen auch die Gäste zu schätzen. Sicherlich kommt es dabei auch schon einmal zu extravaganten Kundenwünschen. Welche sind Ihnen im Gedächtnis geblieben?

Frau Geyer: Natürlich kommt es im Laufe der Zeit zu außergewöhnlichen Wünschen. Generell gilt jedoch: „Nichts ist unmöglich.“ Einer der kuriosesten Wünsche kam von einer Agenturchefin, die mit mehreren Rechtsanwälten eine besondere teambildende Maßnahme geplant hatte. Sie wollte, dass wir ein Ferkel auf der Insel freilassen und dieses von den Veranstaltungsteilnehmern gemeinsam gefangen, geschlachtet und unter Anleitung als Spanferkel zubereitet wird. Allerdings konnte ich diese Idee nicht umsetzen, da sie gegen meine persönlichen Moralvorstellungen sprach. Häufig kommt es auch zu weniger skurrilen Ideen, die allerdings wirklich fantastisch sind. Mein persönliches Highlight war es, als bei einer Veranstaltung ein großer Bereich unseres Außengeländes mit Slacklines präpariert war. Die Teilnehmer der Veranstaltungen hatten unglaublichen Spaß. Ansonsten reicht die Palette an ausgefallenen Einfällen von engagierten Zigarrendrehern aus Kuba, über Hüpfburgen, bis hin zu Stripperinnen. Wir haben hier so ziemlich alles schon erlebt.

Gab es auch schon den einen oder anderen Gast, für den Sie etwas organisieren mussten?

Frau Geyer: Hier im INSELHOTEL Potsdam kommt es häufiger dazu, dass wir prominenten Besuch haben. Erst letztens war Schauspieler Jürgen Vogel zu Gast. Besonders beeindruckend waren auch die Besuche von Bill Gates und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ersterer musste komplett von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden, das war schon eine gewisse Herausforderung. Frau Merkel zeigte sich während ihres privaten Aufenthalts sehr unkompliziert.

Das klingt alles nach jeder Menge Abwechslung, Herausforderung und Planungsgeschick. Was waren die bislang größten Herausforderungen, die Sie zu meistern hatten?

Frau Geyer: Vor allem die Anfangszeit hatte es in sich. Alles war neu und vieles prasselte geballt auf einen ein. So durfte ich in meinem ersten Jahr eine große Feierlichkeit organisieren, zudem sich der Gast ein umfangreiches Programm überlegt hatte. Hinzu kamen neben der Planung des Shuttle-Service noch viele andere Kleinigkeiten, die perfekt aufeinander abgestimmt werden mussten. Ich war damals froh, als ich diesen Tag gut über die Bühne gebracht hatte. Man wächst mit seinen Aufgaben. Jetzt bereiten mir solche Veranstaltungen keine Probleme mehr. Jedoch wird man ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. So kam es letztens dazu, dass der Kunde eine Bestuhlungsänderung für 200 Personen innerhalb von 45 Minuten wünschte. Normalerweise ist das fast unmöglich, aber irgendwie haben wir es hinbekommen. Es bleibt immer spannend.

Neben den vielen individuellen Wünschen, gibt es bestimmt auch häufig Fragen, die immer wieder gestellt werden. Welche sind das?

Nachdem wir die am häufigsten gestellten Fragen geklärt haben: Welche Gedanken sollte sich jeder Veranstalter vorab machen?

Frau Geyer: Ganz wichtig ist, dass man sich über Ablauf, Personenzahl, besondere Wünsche, die Zielgruppe und die Jahreszeit im Klaren ist. Dann steht das Grundgerüst und alles Weitere kann passend Drumherum gebaut werden.

Gibt es noch zusätzliche Tipps, die Sie Ihren Kunden vorab gerne mitteilen?

Frau Geyer: Während des Prozesses der Veranstaltungsplanung ist Flexibilität das A und O. Man sollte sich nicht fest auf etwas einschießen sondern ruhig auch mal etwas Neues ausprobieren und sich der Umwelt anpassen. Ich empfehle jeden unserer Kunden vorab hierher ins INSELHOTEL Potsdam zu kommen und sich persönlich ein Bild zu machen. Man sollte seine Veranstaltung immer an die Umgebung anpassen und da haben wir hier auf Hermannswerder unbeschreibliche Möglichkeiten.

Mittlerweile scheint es so, als könne Sie nichts mehr aus der Ruhe bringen, da Sie bereits vieles erlebt haben. Wie würde Ihre persönliche perfekte Veranstaltung aussehen, wenn Sie sich um das Budget keine Gedanken machen müssen?

Frau Geyer: Durch die Kunden kommt man auf unglaublich viele neue Ideen. Für meine Hochzeit dürfte im Falle eines unbegrenzten Budgets Hüpfburg, Zigarrendreher, Cocktailbar, Live-Band, Karikaturenzeichner, Spanferkel und eine Popcornmaschine nicht fehlen. Zu meinem Freund sage ich immer, dass er mit dem Antrag nicht zu lange warten soll, da ansonsten noch etliche weitere Wünsche hinzukommen (lacht).

Bei den ganzen Veranstaltungen läuft bestimmt nicht alles reibungslos. Gab es einen Fauxpas über den Sie im Nachhinein Schmunzeln können?

Frau Geyer: Ja, wir hatten hier vor einiger Zeit eine kleinere Hochzeit von zehn Personen. Das Hochzeitspaar hatte sich gewünscht, dass Sie Luftballons steigen lassen können. Ich hatte auch alles organisiert und vorbereitet. Doch als ich die Luftballons den Gästen übergeben wollte, lagen Sie alle auf dem Boden. Sie waren zu schwer, um vom Helium in die Luft gehoben zu werden. Die Braut reagierte zum Glück gelassen auf das Missgeschick. Das war mir eine Lehre. Ab sofort wird dafür nun immer eine spezielle Firma aus Berlin organisiert.

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Silke Kurzmann

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Christin Geyer

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