Das ist kein Zuckerschlecken - Ausbildung zum Koch

Nicht immer findet man auf Anhieb die richtige Ausbildung. Wie soll man nach der Schule auch wissen, was einen wirklich interessiert und wo die berufliche Reise hingehen soll? Dieser Weg ist nicht immer einfach aber es gibt auch eine gute Hilfe für Suchende. Einfach mal ausprobieren und so herausfinden was einem wirklich Freude bereitet. Unser Kochazubi Herr Walpurgis erzählt wie ihm diese Einstellung weitergeholfen hat:

Herr Walpurgis: Hallo, mein Name ist Rick Walpurgis, bin 23 Jahre alt und absolviere im INSELHOTEL gerade meine Ausbildung zum Koch.

Wie sind sie aufs INSELHOTEL Potsdam aufmerksam geworden?

Herr Walpurgis: Ich komme ursprünglich vom Bodensee und bin vor zwei Jahren nach Potsdam gekommen, weil ich hier studieren wollte. Jedoch habe ich nach zwei Semestern festgestellt, dass das Studium nicht das Richtige für mich war. Ich wollte nun etwas Praktisches machen und da ich schon immer gern gekocht habe, wollte ich es mal ausprobieren. Meine Familie und Freunde waren natürlich immer sehr begeistert von meinen Kochkünsten und das hat mich bestärkt es auszuprobieren. Denn man hört ja immer wieder, dass die Arbeit in der Küche sehr anstrengend und die Arbeitszeiten schwierig sind.

Sie haben es ausprobiert. Sind die Arbeitszeiten für Sie problematisch?

Herr Walpurgis: Perspektivisch gesehen werden die Arbeitszeiten wahrscheinlich ein Thema, wenn man eine Familie gründen will. Aber im Moment bin sehr zufrieden mit den Arbeitszeiten. Ich habe den Luxus, dass ich morgens ausschlafen kann.

Wie empfinden Sie die Arbeit in einer Restaurantküche?

Herr Walpurgis: Es gibt gewisse Hierarchien in der Küche, das ist ja klar. Nur so funktionieren die Arbeitsabläufe. Allerdings empfinde ich hier im INSELHOTEL Potsdam die Hierarchien als relativ flach. Man hört auf den Küchenchef oder den Sous Chef und dann läuft alles seinen Gang. Ich hatte und habe damit überhaupt keine Probleme und denke, dass es in anderen Ausbildungsbetrieben nicht anders ist.

Sie haben vor dem Ausbildungsbeginn bereits ein Jahr als Küchenhilfe im INSELHOTEL gearbeitet. Was hat Ihnen diese lange „Ausprobierphase“ gebracht?

Herr Walpurgis: Kochen ist Leidenschaft aber auch harte Arbeit. In dieser Zeit konnte ich die Küchenabläufe schon verinnerlichen und darf jetzt als Azubi im 1. Lehrjahr schon im À la carte-Bereich mitmachen. Dafür bin ich sehr dankbar. Normalerweise fängt man im ersten Ausbildungsjahr erstmal in der Frühstücksküche an und lernt dort die ersten Handgriffe.

Wie sieht denn momentan ein normaler Ausbildungstag bei Ihnen aus?

Herr Walpurgis: Ich beginne meist um 13 Uhr mit meiner Arbeit in der Küche und bereite dann ca. 4 Stunden das Mise en Place (Bereitstellung von Zutaten und Arbeitsutensilien) vor. Das variiert und ist abhängig davon, ob ich auf dem Posten des Entremetier (Zubereitung der Beilagen – Gemüse, Eierspeisen, Kartoffeln, Teigwaren usw.) oder dem Gardemanger (kalte Küche, Vorspeisen, Salate, Vorbereiten von Fisch, Geflügel und Wild) an diesem Tag zuständig bin. Ich schneide beispielsweise die Salate, Tomaten usw. und blanchiere das Gemüse damit es für das À la carte-Geschäft bereitsteht. Somit kann ich dann am Abend die vorbereiteten Zutaten kochen und zügig die Gerichte für den Gast rausbringen. Manchmal stehe ich auch mit am Pass (Schnittstelle von Küche und Service – Anrichten der Speisen auf dem Teller) und helfe beim Anrichten der Speisen.

Wie geht’s weiter? Was steht noch auf Ihrer To-do-Liste?

Herr Walpurgis: Noch nichts Konkretes. Aber als Koch habe ich die Möglichkeit viel auszuprobieren und vor allem, überall auf der Welt zu arbeiten. Das hat mir der Küchenchef auch ans Herz gelegt. Mein Plan ist es, erstmal nach der Ausbildung noch etwas Praxiserfahrung im INSELHOTEL zu sammeln und dann bin ich für alle Möglichkeiten offen.

Was raten Sie kochinteressierten jungen Menschen?

Herr Walpurgis: Man sollte sich schon über die negativen Aspekte im Klaren sein. Die Ausbildung ist kein Zuckerschlecken. Mein Vorteil war wirklich, dass ich hier vorher schon ein Praktikum machen konnte. Das ist wichtig. Probiert es aus! Mal ein bis zwei Monate in einem Betrieb arbeiten. Nur so kann man erfahren, ob einem der Beruf wirklich Freude bereitet, man dafür auch geeignet ist oder ob man lieber nur zuhause für sich kochen sollte. Das hat mir jedenfalls sehr weitergeholfen und so habe ich auch den Ausbildungsbetrieb gefunden, in dem ich mich wohl fühle.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Sind Sie an einer beruflichen Karriere in der Hotellerie interessiert?

Bei uns werden Sie als vollwertige Persönlichkeit in unserem jungen und dynamischen Team aufgenommen und haben die Möglichkeit in der Ausbildungszeit Ihr Potenzial als Gastgeber zu entdecken. Durch zuverlässige und kompetente Ansprechpartner können Sie sich ganz individuell sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln. Es erwarten Sie sehr abwechslungsreiche, interessante und intensive Jahre. Sie werden während Ihrer Ausbildung laut IHK Richtlinien verschiedene Abteilungen durchlaufen und kennenlernen.
Neben der praktischen Ausbildung besuchen Sie die Berufsschule und nehmen zusätzlich regelmäßig an innerbetrieblichen Schulungen in allen für Ihren Ausbildungsberuf relevanten Themen teil.
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Hier erzählen unsere ehemaligen und aktuellen Auszubildenden von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps.

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