Holzstapelstreit bald vom Tisch?

Seit 2016 streiten die Potsdamer Bauverwaltung und Herr Scholz, Geschäftsführer und Inhaber vom INSELHOTEL Potsdam, über einen Holzstapel. Seit 20 Jahren steht das Streitobjekt im Hotelgarten und soll aufgrund „seiner Schwere“ ein Bauwerk sein. Da es dafür keine Baugenehmigung gab, verhängte das Bauamt eine Geldstrafe und drohte auch mit Haft.

Der juristische Streit nahm seinen Lauf und ist inzwischen nur die Spitze der Auseinandersetzungen mit der Stadt Potsdam. Schon die Genehmigung des Bootstegs, die Markise über der Seeterrasse, der Bau des Tiergeheges, die Abdeckung des Außenpools mit dem umliegenden Glaszaun und die Erweiterung des Seerestaurants gaben immer wieder Anlass für Auseinandersetzungen.

Doch nun scheint ein Ende in Sicht. Auf Anregung des Verwaltungsgerichtes an die Stadtverwaltung Potsdam soll es ein Vergleichsgespräch geben. Diese Nachricht erfreut Burkhard Scholz und Anwalt Andreas Seeck sehr, denn eine Einigung liegt ihnen sehr am Herzen.

Bei der Suche nach Kompromissen und einer Lösung für die Probleme haben sich die beiden Parteien bereits angenähert. So hat die Stadt signalisiert, dass der Weg zum Bootssteg sowie die Abdeckung und Umzäunung des Außenpools hingenommen werden könne. Im Gegenzug möchte Herr Scholz den Holzstapel von der umstrittenen Grenze zum Landschaftsschutzgebiet zu einem neuen Standort räumen lassen, das Gatter von Fritz und Wilhelmine verkleinern und die Parkbänke vom Ufergelände wegrücken.

Vielleicht ist ja damit der berühmteste Holzstapel der Stadt Potsdam bald nur noch Geschichte!

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