FRIEDENSNÄGEL VON HEINZ HÖNIG

Heinz Hönig übergab zur Eröffnung der Peruanischen Woche stolz seinen Lieblingsfriedensnagel an den Botschafter Perus in Deutschland. Wie kam es dazu und was hat es eigentlich mit diesen Friedensnagel auf sich?

 

Lasst uns Schmiede mal sagen: Wir wollen Frieden!

“Lasst uns Schmiede einmal sagen: Wir wollen Frieden!” Dieser Aufruf an alle Schmiede der Welt kam aus der Ukraine von einem Schmied, dessen Schmiede durch eine Bombe zerstört worden war. Damit war die Idee geboren – Schmiede wollten ihren Wunsch nach Frieden deutlich zum Ausdruck bringen.

Mit der klaren Überzeugung, dass etwas für den Weltfrieden getan werden muss, formen Schmiede auf allen Kontinenten dieser Erde mit Feuer, Hammer und Amboss Friedensnägel aus glühendem Eisen.

In Deutschland wurde dieser Aufruf in der Aktion Schmieden für den Frieden aufgenommen von Alfred Bullermann, Heinz Hönig und Tom Carstens. Was Sie bisher vielleicht nicht wussten: Heinz Hönig ist ein Schmied! Seit drei Jahren wird immer um das Datum des 6. bis 8. Mai herum ein großes Treffen aller deutschen Schmiede organisiert. Damit sind alle Schmiede – auch über Landesgrenzen hinweg – eingeladen, gemeinsam zu schmieden.

Während dieses Treffens wird etwas Besonderes geschmiedet – der sogenannte Friedensnagel. Mit diesem Nagel soll der Wunsch nach Frieden zum Ausdruck gebracht werden. Nägel symbolisieren Zusammenhalt – zwischen Schmieden untereinander und zwischen allen Menschen. Jeder Friedensnagel ist ein Unikat, mit der Prägung einer Friedenstaube versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet. Die Friedenstaube ist von Heinz Hönig und Alfred Bullermann entworfen worden. Dabei handelt es sich nicht um die bereits bekannte Friedenstaube. Für dieses Projekt wurde eine neue entworfen. Darüber hinaus finden Sie auf jedem Nagel mindestens einen individuellen Symbol des jenigen Schmiedes, der diesen Nagel schmiedete. Dieser Stempel hat die Bedeutung einer Unterschrift eines Malers unter dem Gemälde oder eines Logos eines Unternehmens.

Warum ein Nagel? Was hat das zu bedeuten? Früher, als die Technologie von Telefon und Handys noch in weiter Ferne lag, kommunizierten die Schmiede untereinander, indem sie ihre individuellen Nägel in Bäume hämmerten, die an Ihrem Wegesrand standen. Somit wussten die anderen Schmiede (und vermutlich auch andere Personen), wohin der Schmied des Weges war. Das war die gängige Art und Weise zu kommunizieren. Im Grunde erinnert das Stark an das Wegzeichen der Jakobsmuschel auf dem Jakobsweg Richtung Santiago de Compostela.

Jeder Schmied, der sich dieser Initiative anschließt, unterstützt durch den Verkauf seiner selbst geschmiedeten und nummerierten Friedensnägel hilfsbedürftige Menschen oder gemeinnützige Gesellschaften in seiner Umgebung. Was macht Heinz Hönig mit den Erlösen aus seinem Friedensnägeln? Diese gehen in sein Projekt “Kinder schmieden Zukunft”.

Hier sollen traumatisierten Kinder mit handwerklicher Theater-Arbeit Orientierung, Mut und Selbstvertrauen vermittelt werden. Sie mögen von ständigem “daddeln” (so nennt man das Spielen von Computerspielen) am PC und erlebten “Traumata” abgelenkt werden. Sie mögen durch das Formen von Eisen Erfolgserlebnisse haben. So der Wunsch des Schauspielers. Dieses Projekt geht er gemeinsam mit Fachleuten wie Pädagogen, Ärzte, Handwerksmeister/innen, Künstler, Tierbetreuer, Omas und Opas, die Herz, Verstand und Erfahrung haben, in Form von Kindercamps an. Ziel ist seine große Vision ist “Hedi’s land” benannt nach seiner Mutter, die für ihn ein großes Vorbild ist.

Da jeder Euro für dieses Herzensprojekt zählt, ist es eigentlich undenkbar, das Heinz Hönig einen – und dann noch seinen Lieblingsfriedensnagel – ohne Entgelt weitergibt. Es hätte keinen anderen Anlass geben können als diesen.

Peru, das Heinz Hönig bereits auf zwei Fahrten mit der MS Deutschland erlebte, ist für ihn unweigerlich verknüpft mit Simon Bolivar, der Freiheitskämpfer Südamerikas. Simon Bolivar führte die Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanische Kolonialherrschaft in Venezuela, Kolumbien, Panama und Ecuador an und griff auch in die Unabhängigkeitsprozesse Perus und Boliviens entscheidend ein.

Welchen besseren Friedensbotschafter hätte es geben können?! Nun ist Heinz Hönig nicht nur ein wenig stolz darauf, dass genau dieser Friedensbotschafter nun in der Peruanischen Botschaft in Berlin seinen Platz gefunden hat. Der Nagel, der durch den Aufruf des ukrainischen Schmiedes endstand und Heinz Hönig’s Lieblingsnagel ist.

“Menschen auf der ganzen Welt setzen durch den Kauf eines handgeschmiedeten Friedensnagels ein klares Zeichen für Frieden und Menschlichkeit.” —  “Ein Hammerschlag auf den Nagel ist von Simon Bolivar!” so Heinz Hönig ganz stolz (in Berlin würde man sagen “stolz wie Bolle”).

Auf diesem Nagel befindet sich nicht nur die Friedenstaube, sondern auch Heinz Hönigs Logo, das offene Achteck als Symbol der Unendlichkeit.

Sie haben auch Interesse an einem Friedensnagel geschmiedet von Heinz Hönig? Besuchen Sie seine Website!

 

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