In einer Ausbildung gibt es Höhen und Tiefen

Herr Waask macht seit 4 Monaten eine Ausbildung zum Koch im INSELHOTEL Potsdam und berichtet hier von seinen Erfahrungen, die Herausforderungen der Ausbildung und, wie er diese meistert.

Hallo Herr Waask, wie lange sind Sie jetzt schon in der Ausbildung?

Herr Waask: Ich bin jetzt seit 4 Monaten in meiner Ausbildung zum Koch im INSELHOTEL Potsdam und dies ist bereits meine zweite Ausbildung. Ich habe vorher eine Lehre zur Fachkraft im Gastgewerbe absolviert.

Wieso haben Sie vor Ihrer Kochausbildung eine andere Ausbildung gemacht?

Herr Waask: Ich wollte immer Koch werden. Man hat mir gesagt, dass ich nach einer Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe nur noch ein Jahr als Koch absolvieren müsste und dann fertig wäre. Also in vier Jahren zum ausgebildeten Koch. Allerdings habe ich mich inzwischen umentschieden und absolviere jetzt die gesamte Kochausbildung. Ich möchte das Handwerk richtig erlernen und kann mich nun voll und ganz darauf konzentrieren.

Wie empfinden Sie die Ausbildung zum Koch? Für Ihren Traumberuf haben Sie ja schon einiges geleistet. Ist es so wie Sie es sich vorgestellt haben?

Herr Waask: Ja, ich bin angekommen. Ich kann jetzt alle handwerklichen Dinge lernen. Die Ausbildung macht mir Spaß ist aber auch schwierig.

Was ist schwierig?

Herr Waask: Man muss Kreativität und einen Hang zur Perfektion besitzen. Auch wenn es am Ende nicht auf Perfektion ankommt, so steht doch die handwerkliche und optische Arbeit im Vordergrund. Für mich ist es schwierig die ganzen Arten der Schnitttechniken zu erlernen. Dabei geht es beispielsweise darum in einer gewissen Schnelligkeit zu tranchieren oder zu filetieren. Denn der Gast sollte nicht länger als 20 Minuten auf sein Essen warten. In diesem Zeitlimit muss ein Essen fertig werden. Ich mache nicht alle Schritte allein, da die Küche in unterschiedliche Posten aufgeteilt ist. Es gibt beispielsweise den Sous-Chef (stellv. Küchenchef), Saucier (Soßenkoch), Gardemanger (Koch der kalten Küche), Hors-d’oeuvier (Vorspeisenkoch), Entremetier (Beilagenkoch), Legumier (Gemüsekoch), Poissonier (Fischkoch), Rôtisseur (Bratenkoch) usw. In der Ausbildung erlerne ich die Handwerksschritte aus unterschiedlichen Bereichen und um diese später beherrschen zu können. Das heißt, dass alles eine gewisse Fingerfertigkeit haben muss. Das braucht etwas Zeit und natürlich auch reichlich Übung.

Ist es zu schaffen?

Herr Waask: Ja, mir kommt jetzt meine vorherige Ausbildung zu Gute. Da habe ich schon ein Jahr in der Küche gearbeitet und kenne gewisse Abläufe. Ich weiß von den Erfahrungen anderer Azubis, dass dies ohne Vorkenntnisse am Anfang sehr schwer ist und deshalb auch einige in der ersten Phase der Ausbildung schon abbrechen.

Es wäre also ratsam, sich mit einem Praktikum auf die Ausbildung vorzubereiten?

Herr Waask: Das ist sehr sinnvoll und hilft ungemein. Grundkenntnisse in der Küche erlernt man zwar in der Ausbildung aber wie eine Küche richtig funktioniert kann man nur praktisch erfahren.

Was lernen Sie im ersten Ausbildungsjahr?

Herr Waask: Ich erlerne die Schnittarten sowie Schnitttechniken, das Anrichten von Speisen, das Zubereiten von Eier- & Milchspeisen und befasse mich mit saisonalen Obst- und Gemüsesorten. Einige andere Themen kommen auch noch vor. Im zweiten Jahr steht dann der Servicebereich im Fokus.

Da haben Sie ja durch Ihre erste Ausbildung schon Kenntnisse!

Herr Waask: Ja, das kommt mir sehr entgegen. Im Servicebereich habe ich schon gelernt und kann mich durch meine Vorkenntnisse voll und ganz auf die Küche konzentrieren. Das ist sehr hilfreich.

Wie fühlen Sie sich in der Küche vom INSELHOTEL Potsdam?

Herr Waask: Ich fühle mich sehr wohl im Team. Ja, manchmal ist der Ton unter den Kollegen etwas rauer, aber das ist eher situationsbedingt. Auf der anderen Seite wird auch viel gelacht. Jeder geht anders mit Stress und Druck um. Ich bin eher leise und versuche, mich auf die Arbeit zu fokussieren.

Wie geht man mit Problemen in der Ausbildung um?

Herr Waask: Auf jeden Fall nicht gleich aufgeben und immer den Kontakt zum Küchenchef oder auch mit der Direktion des Unternehmens suchen. In einem Gespräch sollte man seine Probleme aufzeigen und um eine Aussprache oder Hilfestellung bitten. Es gibt immer Höhen und Tiefen in der Ausbildung. Es braucht Kraft und Durchhaltevermögen, um die Ausbildung zu schaffen. In meiner Ausbildungsklasse haben in den ersten vier Monaten vier Personen ihre Ausbildung abgebrochen. Deshalb ist es wichtig, sich vorher zu überlegen, was man gerne machen möchte und versucht da schon mal Erfahrungen zu sammeln. Sicher gibt es manchmal auch unüberwindbare Probleme in einem Betrieb, die einen zum Aufhören bringen. Wenn man es wirklich will, sollte man sein Ziel allerdings nicht aus den Augen verlieren.

Vielen Dank Herr Waask. Wir sind gespannt auf Ihre weiteren Erfahrungen in der Ausbildungszeit.

Haben Sie auch Interesse an der Hotellerie?

Möchten Sie ein Praktikum absolvieren oder interessieren Sie sich für eine Ausbildung? Dann melden Sie sich einfach! Das INSELHOTEL Potsdam bildet aus. Schauen Sie einfach in unseren Blog auf unserer Website und lesen Sie die Erfahrungsberichte unserer ehemaligen Auszubildenden!

Bei uns werden Sie als vollwertige Persönlichkeit in unserem jungen und dynamischen Team aufgenommen und haben die Möglichkeit in der Ausbildungszeit Ihr Potenzial als Gastgeber zu entdecken. Durch zuverlässige und kompetente Ansprechpartner können Sie sich ganz individuell sowohl beruflich als auch persönlich weiterentwickeln. Es erwarten Sie sehr abwechslungsreiche, interessante und intensive Jahre. Sie werden während Ihrer Ausbildung laut IHK Richtlinien verschiedene Abteilungen durchlaufen und kennenlernen.


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